Apr 29, 2009
Wer arbeitet für das Employer Branding?
Die natürliche Heimat für das Employer Branding sind die HR-Abteilungen. Allerdings verfügen die Spezialisten für Personalfragen nicht immer über die Möglichkeiten und das nötige Fachwissen, um den EB-Prozess ganzheitlich zu begleiten. Deswegen empfielt es sich, auch andere Abteilungen und Stabsstellen in den Aufbau der Arbeitgebermarke zu involvieren – Ein Auszug aus “Employer Branding Insights 2009″.
Berücksichtigen Sie, welches Know-how zur Umsetzung der EB-Strategie unerlässlich ist und welche Aktivitäten Sie aktuell planen. Die interne Einbindung von Fachleuten aus kann entscheidend zum Erfolg Ihrer Maßnahmen beitragen.
Quelle: Employer Branding Insights 2009
Von September bis November 2008 befragte Universum 875 Unternehmen weltweit zu der Einbindung von Abteilungen in die Employer Branding Aktivitäten. (Die Ergebnisse wurden neulich in dem Report Employer Branding Insights 2009 veröffentlicht) wurden. Dabei interessierte, welche Bereiche an der Arbeit fürs Employer Branding arbeiten sollten und welche tatsächlich eingebunden sind.
Bei der Personalabteilung stimmen die Erwartung und die Realität überein. Die größte Diskrepanz dagegen zeigt sich bei der Einbindung der Kommunikations- und Marketingabteilung. An diesem Punkt sollten die Employer Branding-Spezialisten ansetzen, denn die Kommunikation, sowohl interne als auch externe, ist eine der Säulen der erfolgreichen EB-Strategie.
Das Topmanagement ist bei 60 Prozent der Befragten in die EB-Arbeit eingebunden. Die Aktivitäteten zur Förderung der Arbeitgebermarke finden immer öfter Eingang in die strategische Arbeit auf der höchsten Unternehmensebene – eine positive Entwicklung, die die Einbindung von Ressourcen aus unterschiedlichen Bereichen fördert.




Joanna Rusin-Rohrig
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