Jul 6, 2010
Missverständnisse über Employer Branding – Teil 1
Missverständnis Nr. 1: Employer Branding hat keinen messbaren Wert
Employer Branding klingt gut. Aber welchen Wert hat es eigentlich? Ist es nicht so, dass Sie sich auf das Recruiting konzentrieren müssen und weder über die Zeit noch über die notwendigen Ressourcen verfügen, um sich des Themas „Verbesserung der Arbeitgebermarke“ anzunehmen? Passende und engagierte Mitarbeiter zu finden, die langfristig den Erfolg Ihres Unternehmens sichern – das ist doch eigentlich Ihre Aufgabe, oder?
Nicht nur. Die Investition in Employer Branding ist eine Langzeit-Investition in das Recruiting. Wenn Sie den Schwerpunkt auf den Aufbau und die Verbesserung Ihres Arbeitgeberimages legen, verbessert sich mittel- bis langfristig das ROI Ihrer Recruiting-Ausgaben. Dabei sind die Auswirkungen nicht nur aus monetärer Sicht positiv, gleichzeitig erhöht sich auch die Passgenauigkeit der neuen Mitarbeitenden.
Rechnen Sie nach, wie viel Sie effektiv ausgeben müssen, um eine Stelle zu besetzen. Denken Sie an alle Kosten, welche die Ausschreibung, Verwaltung der Bewerbung, Vertretung für Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen oder Kosten der Einarbeitung umfassen. Führen Sie eine Statistik, wie lange Sie brauchen, um einen passenden Kandidaten zu finden. Universum befragte dazu HR-Verantwortliche weltweit: Im Durchschnitt gibt ein Unternehmen in Europa für eine Neubesetzung 5 500 Euro aus und braucht 49 Tage, bis der richtige Kandidat gefunden ist. Wie viel Geld und Zeit würden Sie sparen, wenn Sie mit einer starken Arbeitgebermarke mehr und vor allem zu ihrem Unternehmen passende Talente ansprechen würden?



Mag. Joanna Rusin-Rohrig
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