Apr 3, 2009
Corporate Social Responsibility – kommt es darauf an?
41,85% der Professionals und 38% der Studenten halten ein hohes Maß an Corporate Social Responsibility für einen wichtigen Faktor der Arbeitgeberattraktivität (Quelle Universum). Die Bedeutung von CSR wächst und das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens wird zum Thema auch in der Employer-Branding-Arbeit. Besonders in den ökonomisch schwierigen Zeiten können Unternehmen durch die Betonung ihres verantwortungsbewussten Handelns an Profil gewinnen und sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Die Kommunikation von CSR-Aktivitäten kann als Employer-Branding-Instrument eingesetzt werden, auch, oder gerade dann, wenn kein akuter Recruiting-Bedarf besteht.
Vorteile von CSR
In dem 2008 in MIT Sloan Management Review veröffentlichten Artikel “Using Corporate Social Responsibility to Win the War for Talent” werden die Vorteile von CSR-Aktivitäten für das Arbeitgeberimage dargelegt. Leider tendieren Unternehmen dazu, das Thema gesellschaftliche Engagement an der obersten Führungsebene aufzuhängen, von der auch alle Entscheidungen hierzu ausgehen. Dabei können die Einbindung der Mitarbeiter und eine adäquate Kommunikation der CSR-Initiativen die Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen stärken. Denn in Zeiten von „War for Talents“ ist die Retention der Top-Arbeitskräfte eine wichtige Aufgabe von HR-Verantwortlichen.
Vom positiven Image profitieren
Die CSR-Aktivitäten können auch als Unterscheidungsmerkmal fungieren, um sich von den Wettbewerbern anzuheben und nach außen hin ein positives Image aufzubauen. In Krisenzeiten, wenn Recruiting-Botschaften nicht möglich sind, ist das gesellschaftliche Engagement ein Thema, das kommuniziert werden sollte. Die Unterstützung für den lokalen Fußballverein, die Theatergruppe oder für den Erhalt des Regenwaldes macht von sich Reden und das Unternehmen als Arbeitgeber profitiert von diesem positiven Image.



Mag. Joanna Rusin-Rohrig
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